Titel: Die Alchemie der Unsterblichkeit
Autorin: Kerstin Pflieger
Seiten: 352
Verlag: Goldmann
Klappentext:
>>Wenn Sie lebend ankommen wollen, tun Sie was ich sage<<
Den jungen Gelehrten Icherios Ceihn packt die Angst. Niemals zuvor ist er durch diese finsteren Lande gefahren, noch nie hat er ein Irrlicht gesehen. Es ist das Jahr 1771 und Icherios auf dem Weg in den tiefsten Schwarzwald, um eine brutale Mordserie aufzuklären. Im Dorf erwartet ihn schon eine seltsame Ansammlung aus Vampiren, Werwölfen und Menschen, die alles andere als friedfertig ist. Und ein Mord folgt auf den nächsten …
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Fazit:
Inhaltlich gibt es an diesem Buch nichts auszusetzen. Da ist der junge unerfahrene Inspektor, der sich lieber der Alchemie und Medizin widmet, der unvorbereitet und ohne Erfahrungen in den Schearzwald geschickt wird. Dort existiert eine Gegend die alle möglichen und die verschiedensten Kreaturen beherbergt. Genau in dieser fremden Umgebung soll nun Icherios Ceihn mysteriöse Morde aufklären.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen, aber leider scheint sich die Geschichte irgendwann nur noch im Kreis zu drehen, was das Lesen zäh wie Kaugummi macht. Hierbei wären zwischenzeitlich ein paar aufklärende Zeilen hilfreich gewesen.
Zeitgleich macht das Buch den Eindruck, dass die Autorin sich genötigt sah alle möglichen bekannten untoten Kreaturen in diesem Werk unterbringen zu müssen. Neben Menschen, Vampiren und Werwölfen spielen auch Worge, Ghouls, Irrlichter usw. mit. Ich bin der Meinung, dass hier weniger mehr gewesen wäre, da teilweise der Eindruck entsteht, dass manche Kreatur „hineingequetscht“ wurde und die Autorin Kerstin Pflieger selber zwischenzeitlich den Überblick verloren hat.
Daher ist, meiner Meinung nach die Umsetzung leider nicht ganz so geglückt, obwohl die Idee und Inhalt wirklich richtig gut sind.
Ich geben 3 von 5 Sternen, aber nur weil die Grundidee absolut überzeugend ist. 












