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Weissblatt

41Mqv-aUjbL._SL500_AA300_Buchtitel:                    Weißblatt

Autorenname:             Peter Hohmann

ISBN-Nr.:                  978-3939-139126

Seitenanzahl:              87

Verlagsname:             Arcanum

 

Klappentext:

 

Amelia, die schöne Wirtstochter, wird von der Göttin in den Tempeldienst berufen. Doch plötzlich überschlagen sich die Ereignisse: Amelia wird entführt, Novizinnen verschwinden aus dem Heiligtum. Askar, ein alter Kämpe, macht sich auf den Weg Amelia zu retten und gerät selbst in einen Strudel aus Intrigen und Verrat. Wird er Amelia retten können?

 

Rezension:

 

Ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen bescherte mir der Autor mit seinem Werk.

Trotz der Kürze von nur 87 Seiten kam bei mir nie das Gefühl auf, dass etwas in der Story fehlte oder zur kurz kam.

Dem Autor möchte ich ebenso eine sprachliche Gewandtheit bescheinigen, die es schaffte mich von der ersten Seite an zu begeistern. Der Hauptcharakter ist ebenso düster und undurchsichtig als auch sympathisch und ergreifend.

Das Cover hat mich erst eine Romantic-Fantasy-Lovestory erwarten lassen. Ich wurde eines besseren belehrt.

Der Hauptcharakter begibt sich auf seine letzte große Aufgabe zu erfüllen. Mit all seinen (Alters)Schwächen und Unmut, aber auch mit dem Mut und der Erwartung wieder aktiv zu werden.

 

Ich gebe diesem Kurzroman volle 5 Sterne

5_sterne

Rosendorn

Titel: Rosendorn

Autorin: Jenna Black

Seiten: 397

Verlag: PAN

ISBN: 978-3-426-28350-9

Klappentext:

Eine geheimnisvolle Stadt

Auf der Suche nach ihrem Vater kommt dana nach Avalon – dem einzigen Ort auf der Erde, wo sich Feen- und Menschenwelt überschneiden

Ein heimtückischer Verrat

Das Willkommen in Avalon ist jedoch alles andere als herzlich: Dana wird gefangen genommen – von ihrer eigenen Tante

Eine riskante Liebe

Ihr einziger Verbündeter ist der gefährlich gutaussehende Feenjunge Ethan. Doch kann Dana ihm wirklich vertrauen?

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Fazit:

Der Start des Buches verlief für mich ein wenig schleppend. Aber je mehr Buchstaben, Sätze, Seiten ich las umso mehr fesselte mich die Geschichte um Dana und ihre geheimnisvolle Herkunft (und Rückkehr) aus bzw. nach Avalon.

Die ganze inhaltliche Geschichte als auch der Schreibstil der Autorin ist erfrischend und fesselnd zu gleich.

Lediglich an manchen wenigen Stellen ist mir die Geschichte zu oberflächlich.

Die Charaktere entwickeln sich während des Buches automatisch ohne große Umbrüche herbei zu führen, was wirklich angenehm und überraschend zu gleich ist.

Auch wenn die Grundidee eines Halbbluts (was die Hauptprotagonistin Dana nun mal ist) welches zwischen den Welten eine zentrale Rolle spielt nicht neu oder revolutionär ist, hat die Autorin Jenna Black hier eine fantastische Umsetzung abgeliefert.

Magie, Feen, Menschen, Liebe, Gut und Böse werden hier hervorragend und nachvollziehbar miteinander kombiniert. Während Dana sich in Avalon aufhält gerät sich nicht nur zwischen die verschiedenen Fronten, sondern erweitert auch ihren Horizont mit dem sie ihrer alkoholkranken Mutter mehr Verständnis entgegen bringen kann.

Das Ende lässt noch viel Platz um über mögliche Fortsetzungen zu spekulieren ohne dabei ein absoluten Open End aufzuweisen.

Selten überzeugte mich ein Auftakt einer Buchreihe so sehr, dass ich wild entschlossen bin auch die anderen Teile unbedingt zu lesen.

Leider verhält es sich mit der Avalon-Reihe so, dass noch nicht feststeht, ob diese nun von Droemer Knaur auf Deutsch weiter veröffentlicht wird, nachdem der PAN Verlag nicht mehr existiert.

Ich gebe diesem Werk die volle Sterenzahl von 5

Kopfloser, Herzlose

Titel: Kopfloser, Herzlose

Autor: Michael Erle

Seiten: 278

Verlag: Michael Höppner Verlag

Klappentext:

Grouchox liebt Zoruna – das sieht doch jeder Narr. Aber Zoruna ist kein Narr. Sie ist Söldnerin, Offizierin noch dazu, und wenn Sie ihre Truppe erhalten will, dann muss sie dafür sorgen, dass das Handelsschiff „Güldesel“ heil an seinem Ziel eintrifft. Doch weder die Herbststürme noch die Piraten oder der Verräter in ihrer Mannschaft sind die größte Gefahr für das Unternehmen: es sind die Ränke des Koboldskönigs Hewast, der ein finsteres, gefährliches Spiel mit der Söldnerin spielt. Was ist der Preis, den er Grouchox für seine Hilfe angeboten hat? Was hat es mit dem kopflosen Koloss auf sich, welcher der „Güldesel“ folgt?

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Fazit:

Bei diesem Buch handelt es sich um den Folgeband zu “Schwert und Schelm” (meine Rezension findet ihr hier).

Vom Schreibstil her scheint dieses Buch besser zu sein als der erste Teil oder ich habe mich einfach an diesen, doch unegewöhnlichen Schreibstil bereits”gewöhnt”.

Die eigentliche Idee ist wiederrum wieder ausgesprochen gut, die Umsetzung halt außergewöhnlich.

In diesem Werk gingen mir persönlich die ganzen Fußnoten jedoch auf den Senkel und stiftet auch nur Verwirrung. Ich bin ehrlich, irgendwann habe ich diese einfach schlichtweg nicht mehr gelesen. Des Weiteren turnt natürlich auch weiterhin der Hamster in der Story umher, der auch hier leider die Geschichte ins Lächerliche zieht.

Ansonsten empfinde ich den zweiten Teil als actionreicher als den ersten. Das große Ziel hat der Hauptprotagonist Grouchox in diesem 2. Teil noch nicht erreicht, es sogar teilweise scheinbar gänzlich aus den Augen verloren.

Nun stellt sich natürlich die Frage, ob er im letzten Teil endlich das Herz der Söldnerin Zoruna erobern kann oder letztendlich vollends scheitert.

Da der ungewöhnliche Schreibstil für einen großen Teil wirklich anstrengend und schwierig ist und der Hamster … naja, er entwickelt sich wirklich zum roten Tuch für mich, vergebe ich 3 Sterne

Schwert und Schelm

Titel: Schwert und Schelm

Autor: Michael Erle

Seiten: 154

Verlag: go verlag

ISBN: 3-935953-07-0

Klappentext:

Wenn auf See alles schief geht, hat Söldnerin Zoruna zweit Rettungsanker: Alkohol und Zynismus.

Nun steht sie kurz davor, einen dritten zu bekommen: Grouchox, ihren heimlichen Verehrer. Als sie einen zwielichtigen Auftrag annimmt, folgt er ihr unbemerkt auf das Gut ihres neuen Geldgebers. Schon bald stiftet seine Anwesenheit dort mehr Unruhe, als die geheimen Geschäfte des Landherren vertragen. Zoruna beginnt, die Motive der Mission zu hinterfragen, und geht mit dem verliebten Verfolger ein Zweckbündnis ein. Als es zum Showdown mit der Familie des Auftraggebers kommt, muss sich diese neue Allianz auf Messers Schneide beweisen.

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Fazit:

Allein vom Cover her, hätte ich dieses Buch in die Kinderecke vermutet. Klappentext und Inhalt belehren einen aber eines besseren.

Allerdings lässt auch der Klappentext etwas anderes erwarten.

Der Schreibstil ist teilweise nicht wirklich flüssig. Der Autor verfällt in diesem Buch immer wieder in einen Mix der verschiedenen Schreibstilen des Mittelalters und unserer heutigen Ausdrucksweise. Allerdings wird die Verständlichkeit des Textes, nachdem die Story Fahrt aufgenommen hat und sozusagen das Vorspiel vorüber ist, deutlich besser und flüssiger.

Während die eigentliche Kerngeschichte, das gemeinsame Abenteuer von Zoruna und Grouchox, sehr interessante Züge aufweist, wird der komplette Umfang durch die Nebenstory des Hamsters Odysuffel ins Lächerliche gezogen und verliert an Glaubwürdigkeit. Ansonsten ist das Abenteuer spannend und interessant. Gerne würde man mehr über die Gemeinschaft von Söldnerin und Grouchox erfahren.

Ich hoffe, dass es in Teil 2 und 3 dieser Triologie weiter spannend mit den beiden Hauptprotagonisten bleibt. Zeitgleich bleibt natürlich noch die Frage offen, ob Grouchos die Söldnerin Zoruna für sich gewinnen kann.

Ich gebe diesem Buch 3 von 5  möglichen Sternen

Der Venuspakt

Titel: Der Venuspakt

Autorin: Jeanine Krock

Seiten: 333

Verlag: Egmont Lyx

Klappentext:

Als die Fee Nuriya den Blick eines Fremden spürt, ahnt sie sofort, dass ihr Leben aus den Fugen geraten wird. Kieran ist ein Vampir und tötet jeden, der es wagt die magische Ordnung zu zerstören. Doch die widerspenstige Feentochter berührt sein Herz.  Als sie in Lebensgefahr gerät, verstößt Kieran selbst gegen die Regeln des Venuspakts, der den Frieden zwischen Feen und Vampiren seit vielen Jahrhunderten aufrechterhält…

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Fazit:

Die Idee der Geschichte ist grandios. Die auserwählte Fee verliebt sich in ihren vermeintlichen Beschützer. Eine unerwünschte und verbotene Liebe scheint sich anzubahnen.

Der Umstand, dass diese Fantasy-Story in unserer heutigen Zeit spielt, wo Vampire und Feen unerkannt unter uns leben macht dieses Buch ungleich interessanter.

Die Autorin schreibt in wechselnden Perspektiven, die ich, als leicht nachvollziehbar und verständlich empfand.  Mit Ausnahme weniger Sätze, die zu verschachtelt und verworren kreiert waren, war der Lesefluss leichtgängig und flüssig.

Sie fährt dabei nicht auf der vermeindlichen romantisch-schmalzigen Schiene, die überall rosa Herzchen versprüht, sondern orientiert sich an einer realen Darstellung und Wortwahl. Allerdings bleibt die ganze Geschichte ein wenig oberflächlich. Mehr Tierfgang und dieses Buch und es  hätte zu einem, meiner Meinung nach, der besten Fantasy-Werke avancieren können.

Ein weiterer Punkt, den ich nicht ganz so glücklich finde: In meinen Augen macht es sich die Schriftstellerin ein wenig zu einfach, wenn sie Charakteren einfach in der Geschichte Wissen verweigert, wie z.B. die Vampir-Magie funktioniert und zeitgleich dem Ober-Vampir (in diesem Fall Kierian) Charakterzüge des schweigsamen Cowboys verleiht.  Kurzum ich hätte gerne genaueres über die Welt der Feen und Vampire erfahren, anstatt einfach mit Tatsachen konfrontriert zu werden á la “weil das eben so ist”.

Mein Endfazit lautet daher, dass es sich bei “Der Venuspakt” um ein gutes Fantasy-Buch mit Mängeln handelt. Es ist einfach zu lesen und etwas für seichtere Gemüter und Situationen, ergreifend ist es schlicht und einfach nicht.

Daher schwanke ich zwischen einer Sternenanzahl von 3 und 4… Da ich halbe Sterne nicht vergeben kann, gebe ich noch ganz knapp 4 Sterne

Ronar – 2 Welten

Titel:Ronar – Zwei Welten

Autorin: Anke Höhl-Kayser

Seiten: 316

Verlag: Books On Demand

Klappentext:

Ronars Abenteuer geht weiter!Ein Jahr ist vergangen, seitdem Ronar seinen Vater, den Schwarzen König Elaran, besiegt und die Elthenkrone für Athanian zurückerobert hat. Doch dann wird Ronars Welt von einem unvorhergesehenen Ereignis aus den Angeln gehoben: Eine mysteriöse Krankheit sucht Athanian heim. Ronar steht ihm mit seinen magischen Kräften zur Seite. Ihre einzige Hoffnung ist Ronars Vater: nur er kann Athanians Leben retten.Unterdessen wird der Elthenpalast von einem fürchterlichen Feind angegriffen, gegen den sich Athanians Sohn Avenor als neugewählter Herrscher trotz seiner Selbstzweifel und seines Zwists mit seinem Bruder Satya behaupten muss.Ronars und Athanians Reise führt die beiden Freunde durch Zeit und Raum. Wird der Schwarze König ihnen helfen?In diesem zweiten Teil des Jugendromans um den mit magischen Kräften begabten Findeljungen Ronar sorgt eine virtuose Mischung aus Fantasy und Science Fiction für atemlose Spannung.

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Fazit:

Bei diesem Buch handelt es sich um die Fortsetzung des Romans “Ronar” (meine Rezension dazu findet ihr hier).

In diesem Werk geht die Suche von Ronar weiter. Mittlerweile lebt er zwar unter den Elthen, fühlt sich aber dennoch noch nicht ganz dazugehörig. Selbstzweifel und mangelndes Selbstbewusstsein stehen ihm im Weg. Um den höchsten Elthen Athanian zu retten begeben sich Ronar und Athanian auf eine lange und gefährliche Reise.

Hierbei begegnen sie nicht nur bekannten Fantasy-Wesen, sondern erfahren auch erstmals Science Fiction.

Dieses Buch konnte mich nicht ganz so überzeugen. Dieses Mal musste man wirklich aufmerksam und konzentriert lesen um der Geschichte vollkommen folgen zu können. Des Weiteren empfand ich die Vermischung der zauberhaften Fantasy-Welt in der Ronar lebt mit einem Ausflug in die Zukunft bzw. Vergangenheit und zum Mond befremdlich.

Allerdings die Entwicklungen, welche die verschiedenen Charaktere durchmachen, sind überraschend, interessant und super beschrieben. Jede Empfindung lässt die Autorin den Leser eindruckvoll mitfühlen. Ebenso sind Orte und Umgebungen bildlich beschrieben und lassen einen an den jeweiligen Ort (gedanklich) kehren. So bekommt der Leser  den Eindruck vermittelt sich wirklich an jenem Ort zu befinden.

Alles in allem handelt es sich bei “Ronar – Zwei Welten” um ein sehr gutes Fantasy-Buch mit heruasragenden charakterlichen Entwicklungen, wunderschön bildlich vorstellbaren Orten und mit verzwickten und anspruchsvollen Handlungen.

Ich gebe diesem Buch 3 sehr gute Sterne von möglichen 5

An dieser Stelle möchte ich mich für das Rezensionsexemplar und den netten Kontakt bei der Autorin Anke Höhl-Kayser herzlichst bedanken!

Ronar

Titel: Ronar

Autorin: Anke Höhl-Kayser

Seiten: 255

Verlag: Books On Demand

 

Klappentext:

Der Weg in den Nebelwald führt den zwölfjährigen Ronar zugleich tief in sein Inneres. Als fremder und Verrückter galt er in der Familie des Schmieds, in der er als Findelkind aufwuchs. Nun bricht er auf, seine Ziehschwester zu suchen, die von finsteren Reitern entführt wurde.

Im Reich der Elthen wird er bereits erwartet. Zwei mächtige Kräfte beginnen um ihn zu ringen: der weise Althanian, der ihn führt und beschützt, und Elaran, der Schwarze König, der ihn unwiderstehlich anzieht.

Ronar entdeckt die Verlockungen der Macht und die dunkle Kraft seines Zorns. Im Erlernen der Zauberkunst wächst er über sich hinaus, aber verliert auch die kontrolle über sich. Bevor er das Rätsel seiner Herkunft lösen und den Ort seiner Bestimmung finden kann, muss er viele Gefahren bestehen und sich der größten aller Herausforderungen stellen: seinem eigenen Ich.

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Fazit:

Ein grundsolides Fantasy-Werk, welches unterschwellig begeistert. Beim Lesen ging es immer mit dem Gedanken “ein Kapitel noch… ein Kapitel noch, dann …”  einher und plötzlich war das Buch zu Ende.

In den ersten 3/4 des Buches erweckt der Hauptprotagonist Ronar den Eindruck naiv und einfältig, aber zeitgleich herzensgut zu sein. Gegen Ende wird aber überaus deutlich, dass sich Erkennen und Wissen auch in Ronars Kopf befinden.

Die anderen Charaktere sind allesamt äußerst interessant herausgearbeitet, dass sie letztendlich alle ein eigenes Buch verdient hätten. Der gebrauchte Sprachstil ist leicht verständlich.

Die Reise, welche Ronar antritt um  seine Ziehschwester zu retten,  ist nachvollziehbar und interessant beschrieben. Man reist per Kopfkino mit und nimmt Anteilnahme an den Abenteuern.

Der Hauptprotagonist lernt dabei viel,missversteht auch einiges und macht eine erstaunliche Entwicklung durch.

Am Ende kommt es zu einem Kampf zwischen gut und böse. Wobei der fahle Eindruck hängen bleibt, dass die Besiegung des vermeindlich Bösen zu einfach war. Es ist kaum vorstellbar, dass der mächtige, böse und magische Herrscher einfach aufgibt, wie die Autorin es hier beschreibt.

Allerdings sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass es sich bei diesem Buch um den Start einer Reihe handelt, somit kann man davon ausgehen, dass der Schwarze König, der das Böse verkörpert mindestens im zweiten Buch wieder auftauchen wird.

Ich hätte mir im Allgemeinen ein bißchen mehr Tiefsinnigkeit und Ausführlichkeit gewünscht, so gebe ich diesem Buch 4 von 5 Sternen 

An dieser Stelle möchte ich mich für das Rezensionsexemplar und den netten Kontakt bei der Autorin Anke Höhl-Kayser herzlichst bedanken!

 

Blood Magic

Titel: Blood Magic – Weiß wie Mondlicht, rot wie Blut

Autorin: Tessa Gratton

Seiten: 443

Verlag: cbj

Klappentext:

Er zischte durch die Zähne und starrte auf das Blut, das sich in meiner hohlen Hand sammelte.

Es war so schön, schimmerte so dunkel, als sickerte der Nachthimmel selbst aus meiner Hand.

“Ago vita iterum”, flüsterte ich.

Ich mache dich wieder lebendig.

Dann spürte ich das Einsetzten der Magie

Als Silla ein geheimnisvolles Buch der Zaubersprüche findet, tut sich eine neue Welt vor ihr auf. Magie gibt es wirklich, sie liegt ihr im Blut. Aber die Mächte, die Silla jetzt heraufbeschwört, sind Segen – genauso wie Fluch.

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Fazit:

Als erstes viel mir natürlich das Cover auf. Solche springen mich ja förmlich an undstehen weit oben auf meiner Wunschliste. Und dann auch noch ein Bild meiner Lieblingsblume – perfekt!

Verwirrt war ich über die Tatsache, dass, obwohl es sich hier um ein Hardcover-Exemplar handelt, sich kein festes Leseband im Buch befindet. Aber das sollte dem Lesevergnügen keinen Abbruch tun.

Der Schreibstil ist flüssig, klar, verständlich und unverblümt. Die Autorin verzichtet auf kitschige Ausschweifungen, was ich sehr sympathisch finde.

Einen besonderen Reiz

Leider geht mir die Geschichte zu rasant einher, so dass ich kaum Zeit hatte mich von der Story packen zu lassen. Den einzelnen Ereignissen werden nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt. So wird z.B. einfach akzeptiert, dass es auf einmal Magie im Leben gibt. Wo bleiben da die Bedenken, die Ängste? Selbst die Euphorie, die die Hauptprotagonistin Silla laut Tessa Gratton verspürt, wird praktisch in einem Satz abgetan.

Erst auf den letzten 100 Seiten konnte mich dieses Buch vollends überzeugen. Packend, spannend, fesselnd und nachvollziehbar geht das Buch seinem Ende entgegen. Da drängt sich mir die Frage auf: Warum auf den ersten 320 Seiten nicht gleich so?

So gebe ich diesem Buch 4 von 5 möglichen Sternen